Der Unterschied von langen Reisen zum kurzen Urlaub

Nach all dem Reisen, all dem Trekking, all den Abenteuern ist es so, dass jetzt scheinbar zum ersten Mal richtig Urlaub ist. Der Unterschied ist gross, viele verkennen oder leugnen ihn. Doch es war bisher keineswegs so, dass wir nur Urlaub gemacht haben! Eher war das Reisen oft auch sehr anstrengend oder stressig, der Unterschied ist nur der, dass es alles positiver Stress ist und dass aus dem größten Chaos beim Reisen auch die größten Abenteuer entstehen! Man kann ja auch nicht ein Jahr lang nur fröhlich sein, nur weil man weg von Zuhause ist, es gibt auch genügend Gelegenheiten zum traurig sein aus genau denselben Gründen. Und was ist man teilweise genervt, die persönliche Komfortzone ist ganz weit weg, nichts funktioniert so einfach und schnell wie in Dtl., alles ist grundsätzlich erstmal kompliziert und ungewohnt, manchmal eklig, und jeder ist einem erstmal fremd. Das Bierchen mit den Kumpels in der ehrlichen Kneipe fehlt aufgrund der Geborgenheit alter Freundschaften, bei der jeder Smalltalk und jegliche Höflichkeiten grundsätzlich Beiseite gelegt werden können. In all diesen Momenten ist man besonders froh zu zweit zu Reisen und ein kleines Stück Heimat und ein großes Stück Geborgenheit immer an seiner Seite zu haben.
Im Urlaub bemüht man sich auch immer die Harmonie beizubehalten, bloß keine schlechte Stimmung aufkommen lassen, und schön den Akku für die Arbeit zu Hause aufladen. Aber wir sind eben nicht direkt im Urlaub, sondern wir leben gerade hier „on the road“. Und keine Frage, wir gucken bisher nur mit einem breiten Grinsen zurück auf vergangene Tage und Monate! Wir leben unseren Traum, aber sind doch keineswegs im Paradies…
Jetzt war mal Urlaub dran, und Thailand schien ideal…

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